Gründungsgeschichte
"Nellinger Gassenluder"
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In der Nähe der Wörnitzhauser Mühle
wohnte in einer kleinen Hütte die ehemalige Hausmagd
Helene. Sie besserte ihren kargen Lebensunterhalt je nach
Jahreszeit mit dem Verkauf von gesammelten Pilzen, Beeren,
Heilkräutern, selbst gewebten Hanfsäcken für
das Getreide und dem Flachsspinnen von feineren Linnen.
Immer wieder wurden von ihr die umliegenden Orte aufgesucht,
um ihre Waren zu verkaufen.
Meist wurde die in die Jahre gekommene, sich stets auf einen
groben Stock stützende Helene von der frechen Dorfjugend
schon am Ortseingang gehänselt. Ebenso gingen die Stadtknechte
nicht gerade zimperlich mit der armen Helene um. Auch beim
Verkauf ihrer Ware wurde sie des öfteren kräftig
übers Ohr gehauen. Wenn die Dörfler es wieder
einmal zu bunt trieben, schrie sie die Leute mit den Worten
an: "Der Teufel soll Euch älle hola".
Helene war eine resolute Frau, schlitzohrig wehrte sie sich
und trieb so manch bösen Schabernack mit den Dörflern,
die sie deswegen nicht mehr Helene, sondern nur noch das
"Gassenluder" nannten.
Narrenruf: 3 x "Luder, Luder: Auf die Gass"
Mitglieder: 18 Personen
Ansprechpartner: Edgar Bauer Tel.:07 11 / 31 76 86
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